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Nachdiplomstudiengang Denkmalpflege und Umnutzung; Modul D5 Steine und Mörtel; Berner Fachhochschule Hochschule für Architektur, Bau und Holz HSB; Burgdorf, Biel
Details dazu

Lernziel Modul D5; Steine und Mörtel:
Erkennen der Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Materialeigenschaften, Exposition, Verwitterungsformen und Konservierungsmöglichkeiten.

Details:

Lerninhalt:
Es werden drei generelle Fragestellungen angegangen:

  1. Wie, wo und warum verwittern Steine und Mörtel?
    Die Verwitterung von Baustoffen ist material- und/oder expositionsabhängig. Die Zusammenhänge zwischen Materialeigenschaften (Porosität, chemische Zusammensetzung, etc.), Exposition (Beregnung, unverträgliche Nachbarmaterialien, etc.) und Verwitterungsformen werden anhand von praktischen Übungen erarbeitet.
  2. Welche Steine und Mörtel wurden im Laufe der Zeit an Bauten verwendet?
    Das Verhalten eines Mörtels oder Putzes am Bau oder bezüglich Konservierungsmöglichkeiten wird bestimmt von seiner Zusammensetzung (Bindemittel, Zuschlag) und der Art wie er bearbeitet wurde (Brennen, Löschen, Mischen, etc.). Besprochen werden die verschiedenen Mörtelbindemittel (Kalk, Dolomit, Gips, hydraulische und latent hydraulische) und Zuschlagstoffe (Sand, Bims, Stroh, etc.), sowie die Zusammenhänge zwischen der Verarbeitung und den Eigenschaften der erhärteten Mörtel.
    Die häufigsten an Bauten verwendeten Gesteine (Kalksteine, Marmore, Sandsteine, Granite, Gneise, Schiefer) werden vorgestellt (Chemische Zusammensetzung, physikalische Eigenschaften, Art und Ort der Verwendung, etc.), wobei der Schwerpunkt auf Fragen der Verwitterungsbeständigkeit und Konservierbarkeit der verschiedenen Gesteinstypen liegt.
    Eine Exkursion bietet Gelegenheit die verschiedenen Baumaterialien am Objekt zu beobachten, sowie typische Schadensituationen und Konservierungen zu zeigen.
  3. Wie können Steine und Mörtel vor der Verwitterung geschützt oder konserviert/restauriert werden?
    Hier geht es vor allem darum zu erfassen, bei welchen Materialien welche Konservierungsmethoden erfolgversprechend sein können. Es sollen und können im Kurs nicht alle Konservierungsmethoden zu Sprache kommen, aber die grundsätzlichen Prinzipien auf denen die meisten Methoden basieren werden diskutiert.